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Bei der Krankheitsvorbeugung gibt es ein paar wichtige Punkte die man auch bei der Aquarienpflege bedenken sollte. Bitte bedenken Sie aber auch, dass dies keine vollständige Liste ist. Wir würde uns freuen, wenn wir noch weitere Punkte von Lesern, die uns eine E-mail schreiben, hinzufügen könnten.
Die Anlage Vergewissern Sie sich in regelmäßigen Abständen, dass in Ihrem Aquarium oder Ihrer Anlage die Wasserwerte regelmäßig überprüft werden. Einzelne Becken sollten isoliert sein, so dass es im Falle eines Ausbruchs einer Krankheit nur ein Aquarium betrifft. Wenn man es im Hinblick auf Krankheiten betrachtet, sind Durchflussanlagen weniger ideal, da die Krankheit sich hier schnell über den ganzen Bestand ausbreiten kann. Seien Sie auch vorsichtig wenn Sie mit ein und der selben Gerätschaft wie Keschern ect. in verschiedenen Aquarien hantieren. Denn wenn in einem Aquarium ihrer Anlage eine Krankheit ausbricht, so breitet sie sich auch schnell auf die anderen Becken aus.
Wasserqualität Die Parameter der Wasserqualität wurden bereits unter http://garnelenkrankheiten.de.fc-host20.de/allgemein/krankheiten-vorbeugen/wasserqualitaet eingehend beschrieben und es empfiehlt sich, diese Vorgaben zu befolgen, wenn Sie Ihre Tiere erfolgreich Pflegen und auch Züchten möchten, ist ein wöchentlicher Wasserwechsel von ca. 30-50% unverzichtbar. Aber auch auf andere wichtige Punkte bezüglich der Wasserqualität, die bisher nicht aufgeführt wurden, sei hingewiesen. Man sollte bedenken, dass ständige Schwankungen der Wasserwerte, vor allem die des pH-Wert, ebenfalls starken Einfluss auf den Gesundheitszustand der Tiere haben können. Es empfiehlt sich bei einem Wasserwechsel auch der Einsatz eines Wasseraufbereiters um Schwermetall wie z.B Kupfer und Eisen im Wasser zu binden.
Auswahl und Besatz der Tiere Natürlich sollte man sich gesunde und kräftige Tiere ausuchen. Es ist das Beste wenn Sie sich, bevor Sie Decapoden Pflegen möchten, genügend über diese Tiere zu informieren. Schauen sie sich vor den Kauf bei verschiedenen Züchtern um. Es zahlt sich aus für gute Qualität ein bisschen mehr zu bezahlen. Bei einem Überbesatz im Becken entsteht ein erheblicher Konkurrenzdruck und die schwächeren Tiere müssen darunter leiden. Sie stehen unter Dauerstress, ihre Kondition nimmt ab, vermehren sich seltener und werden anfälliger für Krankheiten.
Reinigung des Bodengrundes Eine regelmäßige Reinigung des Bodengrundes, mit einer Mulmglocke, ist wichtig für die Erhaltung gesunder Tiere. Denn gerade am Boden sammelt sich zum Beispiel durch Futterreste, eine Unzahl verschiedener Pilze, Bakterien und Mikroorganismen an. Da sich Decapoden hauptsächlich am Boden aufhalten, kann es bei einer zu starken Verunreinigung schnell zu Problemen führen. In vielen Zuchtstationen wird daher auf einen Bodengrund gänzlich verzichtet. Auch Aquarium und Filter benötigen eine regelmäßige Reinigung, um zu verhindern, dass sich gefährliche Bakterien und Krankheitserreger ansiedeln. Dazu gehört auch, das Aquarium regelmäßig zu kontrollieren und zu reinigen, was sehr wichtig ist und nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.
Bei Aquakulturen in Erdteichen ist es üblich, zwischen zwei Ernten den Teich auszutrocknen (einige Wochen lang, bis die Erde Krusten bildet und aufbricht) und häufig wird auch Kalk hinzugefügt, um den pH-Wert des Teichbodens wieder auszugleichen, der durch die Ansammlung vieler organischer Substanzen beim Füttern, säurehaltig wird. Diese Behandlung vernichtet vorhandene Krankheitserreger im Sediment und stellt wieder einen gesunden Lebensraum her.
Beobachtung der Tiere Beobachten Sie genau den Gesundheitszustand Ihrer Tiere. Achten Sie genau darauf, ob sie fressen, ob sie gesund aussehen, vor allem was ihre Farbe angeht und ob sie eventuelle Ablagerungen auf dem Panzer haben oder sich träge verhalten. Obwohl Ablagerungen nicht schädlich sind, solange sie nicht Überhand nehmen, so können sie dennoch auf ein Problem hinweisen – normalerweise könnte dies an einer schlechten Wasserqualität liegen, aber der Stamm kann auch eine ernstere Infektion haben, die dazu führt, dass die Tiere sich weniger putzen. Je länger sie sich mit Decapoden beschäftigen und je mehr Tiere sie halten, um so leichter wird es Ihnen fallen, gesunde von weniger gesunden zu unterscheiden (z.B. durch die Stärke Ihres Schwanzschlages oder ihrer Vitalität.
Natürlich kann es bei Beachtung dieser Punkte niemals eine Garantie dafür geben, dass sich kein Krankheitserreger trotzdem ausbreiten und weitere Vorsichtsmaßnahmen müssen angewandt werden um die Einbringung von Krankheitserregern in das Wasser, die Futtermittel und somit auch auf die Tiere zu verhindern.
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