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Eine der häufigsten Ursachen für Krankheit und Todesfälle bei der Haltung und Zucht, sind auf Probleme mit der Wasserqualität zurückzuführen.
Die Wasserqualität ist das A und O und hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit von Wassertieren. Man sollte bedenken, dass jede Garneln- oder Krebsart unterschiedliche spezifische Anforderungen an die Wasserqualität stellt. Die wichtigsten Faktoren die das Wasser beeinflussen sind die Temperatur, der Gehalt an gelöstem Sauerstoff, der pH-Wert, der Salzgehalt, die Anzahl gelöster Stoffe, die Anzahl der Abfallstoffe wie Ammoniak, Nitrat, sowie die Wasserumwälzung an sich.
Mindestens ebenso wichtig ist es die Keimzahl im Aquarienwasser möglichst gering zu halten. Wer viel füttert oder zu wenig Wasserwechsel vornimmt, der erreicht aber genau das Gegenteil, was durch Futterreste, Ausscheidungen der Tiere und abgestorbenen Pflanzenresten auch erhöhte Nitrat, Phosphat und Ammoniakwerte mit sich bringt, die ebenfalls zu Häutungsproblemen oder Krankheiten führen können.
Wenn man all dies bedenkt, ist es wichtig, dass der Halter und Züchter alle Aspekte der Wasserqualität überprüft, regelmäßig mindestens 1 mal einen wöchentlichen 30-50% Wasserwechsel macht und bei außergewöhnlichen Wassewerten eingreift um diese Werte wieder auf ein normales Maß zu bringen. Denn ohne Haltungsfehler, mit dem dadurch verbundenen Stress und der Schwächung des Immunsystems, würden viele Tiere, seien es Fische oder Krebse, ob nun in der Aquaristik oder der Aquakultur, nicht so schnell erkranken.
Die stärkste Waffe gegen Krankheiten ist also Ihre eigene Gewissenhaftigkeit. Obgleich Crustaceen in der aquaristischen oder der Aquakulturhaltung unter unnatürlichen Bedingungen aufwachsen, die eine stärkere Verbreitung von Krankheitskeimen und eine stärkere Krankheitshäufigkeit nach sich ziehen können, so können Sie dennoch das Geschehen in Ihrer Anlage genau beobachten und sich vergewissern, dass es gut funktioniert. Gleichzeitig können Sie auch genau sehen ob Ihre Tiere in guter Verfassung sind oder nicht. Wenn Sie annehmen, dass Ihre Tiere eventuell erkrankt sind, dann wenden Sie sich bitte unverzüglich an einen Pathobiologen für Wassertiere oder an Ihren Zoofachhändler der ein paar Wasserproben nehmen kann.
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