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Sinnesorgane |
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Die Sinnesorgane der Garnelen sind Augen, Hörorgane, Tast-, Geruchs- und Geschmackssinnesorgane. Das einzige Hauptmerkmal, dass alle Krebstiere gemeinsam haben, sind zwei Paar Fühler oder Antennen, von denen das erste Paar ziemlich klein ist. Diese befinden sich am Vorderteil des Kopfes unterhalb des Rostrums.
Das erste Antennenpaar dient als Geruchs- und Geschmackssinn, auf den oftmals Sinneszellen vorhanden sind. Weitere Geschmackszellen finden sich auch an den Mundwerkzeugen wieder.
Das zweite Antennenpaar dient zum Tasten und zum Orientieren mit denen sie in der Lage sind im Dunkeln frühzeitig Feinde oder Hindernisse zu erkennen.
Auch in den Mundwerkzeugen (Maxillipiden) sowie den Antennen befinden sich Geruchs- und Geschmackszellen.
Den weitaus kompliziertesten Teil des Garnelenkörpers, stellen jedoch die Augen dar. Diese sitzen hinter den Fühlern und werden als so genannte Komplexaugen bezeichnet. Je nach Lebensraum und Art haben diese verschiedene Eigenschaften entwickelt. Sie sind entweder unbeweglich oder beweglich auf Stielen angelegt, die einzeln bewegt werden können, erlauben eine komplette Rundumsicht und bestehen aus bis über 28 000 lichtempfindlichen Gebilden, den so genannten Ommatidien. Sie sind unter einer Linse oder Korneallinse gruppiert, die aus sechseckigen, prismenförmigen Facetten besteht. Diese Gebilde lassen aber nicht nur Licht zu den Nervenendungen hindurch sondern sie erlauben vielen Arten auch Farben und Formen zu unterscheiden, manche allerdings nur zwischen hell und dunkel.
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