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Bakteriämie |
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Bakteriämie ist das Vorhandensein von Bakterien im Blut. Jüngst durchgeführte Studien haben gezeigt, dass Bakterien sehr häufig in den Hämolymphen bei Flusskrebsen auftreten. Die Hämolymphe ist die Körperflüssigkeit der Arthropoden (Gliederfüßer) und vieler Mollusken (Weichtiere). Diese Leibeshöhlenflüssigkeit enthält Plasma und die Blutzellen. Die Hämolymphe dient unter anderem dem Transport von Nährstoffen, dem Temperaturausgleich und dem Verschluss von Wunden. Jedoch ist man hier unterschiedlicher Meinungen, ob es sich hierbei um ein Krankheitsbild handelt oder nicht, da erkrankte Flusskrebse meist immer recht gesund sind. Gerade im verschmutzten und belasteten Gewässern können sich die Bakterien in den Kiemenhöhlen rasch entwickeln und es kommt zu einer shweren Infektion der Kiemen, was häufig zu einem Erstickungstod führt. Die Krankheit kann bisher nicht behandelt werden.
Klinische Anzeichen einer Bakteriämie bei Flusskrebsen sind nicht eindeutig und äußern sich normalerweise nur mit zunehmender Apathie und Lähmungen direkt vor dem Tod. Daher ist es auch für die erfahrensten Beobachter schwierig, irgendwelche klinischen Anzeichen zu erkennen, bis die Krankheit bereits relativ weit fortgeschritten ist. Bakterien, die zu den Gattungen Vibrio, Aeromonas und Pseudomonas gehören, lösen am häufigsten schwere Bakteriämie aus.
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