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Die Kiemen sind sehr wichtig für die Atmung und deren Funktion und
Lage und machen sie anfällig für Verschmutzung durch Schwebestoffe
im Wasser. Die Prävalenz von Kiemenbewuchs variiert mit der
Putzaktivität und dem Gesundheitszustand der Krebse. Bei gesunden Tieren, hält die Bewegung der
Kiemenlamellen oder Flabella (Foto 1 und 2, Pfeile), die Kiemen
sauber.
Ablagerungen durch Algen oder Schmutzpartikel treten oft bei Crustraceen, in der Aquakulturanlagen die sich in
Meeres- und Brackwasserumgebungen befinden. Aber auch hohe Konzentrationen von Eisen sind als Urache für Ablagerungen in der aquaristischen Haltung verantwortlich.
Der Bewuchs ist kein Problem, wenn die Wasserqualität
gut und der gelöste Sauerstoffinhalt optimal ist (> 5 ppm) Schwere Anhäufung und Aufbau von Organismen beeinträchtigt die
Wasser Bewegung an den Kiemen und kann zu Erstickungsgefahr führen. Symptome könne durch Eisenablagerungen auch wie bei der Schwarze Kiemen Krankheit auftreten.
Symptome
Da die Kiemen sich unter dem Panzer befinden, sind Symptome und somit eine genaue Diagnosen ur an sizierten Tieren zu erkennen. Achten Sie auf eingeschlossene
Verunreinigungen und Ablagerungen in den Kiemen zwischen den Lamellen und grüne
Verfärbungen, durch festgestzte Algen, durch braune bis grünliche Verfärbungen der Kiemen (Foto 3) vor allem
an den vom Körperstamm nach außen gerichteten Kiementeilen (Fotos 1-3). Unter dem Mikroskop zeigen sich in den einzelnen Kiemenlamellen vereinzelte bis dichte grünliche vielzellige Beläge (Fotos 4) und Ablagerungen an den Lamellen (Foto 5).
Vorbeugung
Kiemenbewuchs
ist ein Ergebnis schlechter Wasserqualität, bei einer guten Wasserfilterung und ein regelmäßiger Wasserwechsel kann es somit garnicht zu Ablagerungen kommen. Halten Sie das Aufzuchtwasser sauber und frei von Schwebeteilchen
die möglicherweise die Kiemen verstopfen. Vermeiden Sie
Absterben von Phytoplankton, da dies zu einer Verstopfung auf die Kiemen kommen kann. Bewuchs mit grünen Algen ist auch ein Ergebnis der Aufzucht von
Krebsen in der Aquakultur in Gewässern mit dichter Algenbevölkerung. Deshalb trägt ein Wasserwechsel mit weniger Algenbelastetem Wasser zur Behebung der
Probleme bei. Krebstiere sollten nicht zu viel Sonnenlicht
ausgesetzt werden.
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