Kiemen-Nekrose Drucken E-Mail

Eine Kiemenfäule tritt oft sehr rasch nach einem Neubesatz auf. Die Ursache bei Wildfängen oder bei Importtieren für die Aquaristik kann eine unsachgemäße Behandlung beim und nach dem Fang sein. Bei Nachzuchten tritt diese Erkrankung selten auf. Bei Importtieren tritt diese Krankheit meist bei umsetzen in Aquariumwasser auf wenn die Wasserwerte zum Ursprungsort sehr stark schwanken, zum Beispiel pH-Schwankungen. Werden Krebse aus schlammigen Gewässern oder stark verschmutzten Becken abgefischt, behält er dann möglichst viel Flüssigkeit in seinen Kiemenhöhlen. Wird der Krebs dann wie üblich in feuchter Umgebung und nicht im Wasser transportiert, verbleibt dieses verschmutzte Wasser über längeren Zeitraum in der Kiemenhöhle. Hierbei können Bakterien zu einer schweren Infektion der Kiemen führen und diese zersetzen, was dann meist zum Tod führt.

Vorbeugung

Wenn die Tiere aus verschmutzten Gewässern gefangen werden, sollten die Krebse in sauberen Wasser gespült werden um das verschmutzte Wasser aus den Kiemen zu entfernen und so einer Infektion vorzubeugen. Die Tiere sollten unter besten Wasserbedingungen gehalten werden. Eine Verabreichung von handelsüblichen antibakteriellen Medikamenten aus der Aquaristik kann versucht werden.

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