Bakterielle Infektionen bei Flusskrebsen Drucken E-Mail

Bakterien werden oft als sekundärer Krankheitserreger, also als Folgeerkrangung einer bereits vorhergegangenen Schwächung wie z.B. Stress angesehen und einige dieser Erreger oder Stämme, die oft in Aquarien oder Hälterungsbecken der Aquakultur vorkommen, wurden bereits mit hohen Verlusten bei Flusskrebsen in Verbindung gebracht.

Wie man bakterielle Erkrankungen bekämpfen kann, hängt ganz von der Art der Erkrankung ab. Bisher wurden oft Breitbandantibiotika eingesetzt, um die bakterielle Probleme in der Aquakultur in den Griff zu bekommen, aber das Auftreten resistenter Bakterienstämme hat durch die großflächige Anwendung bei bakteriellen Erkrankungen deren Wirksamkeit reduziert und ihren Einsatz erschwert.

Im Allgemeinen wurde vor allem in der Aquakultur, gegen bakterielle Infektionen durch die Behandlung des Umfeld mit Breitbandantibiotoka vorgegangen. Antibiotika können eingesetzt werden, um wertvolle Brutbestände zu behandeln, aber es empfiehlt sich nicht, Antibiotika bei Krebssterben wahllos einzusetzen und sollten nur wohlüberlegt angewandt werden. Man sollte wissen, mit was für ein bakterieller Ereger man es zu tun hat. Hier sollte man aber einen Tierarzt zu rate ziehen.

Vorbeugung

Bakterien neigen dazu, sich im Umfeld mit hohen organischen Belastung zu vermehren. Daher sollte wöchentlich überschüssiges organisches Material, wie Futterreste, durch regelmäßigen Wasserwechsel aus dem Aquarien entfernt werden und für optimales Wasser gesorgt werden. Weitere ausführliche Informationen zu Bakterien und Keimzahl im Aquariumwasser und Vorbeugung siehe hierzu Bakterielle Infektionen bei Garnelen.

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