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Milchkrankheit (Myxosporidien) |
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Anders als bei der Porzellankrankheit, bei der die weiße Färbung vom Kopf ab sich über den ganzen Körper ausbreitet, zeigen Tiere, die mit Myxosporidien infiziert sind, von Anfang an eine milchige Färbung des gesamten Körpers.
Vor allem überwiegend bei Importtieren tritt immer wieder das Phänomen eines milchigen Panzers bzw. komplett milchigen Körpers auf. Diese Symptome treten überwiegend bei verschiedenen Glasgarnelenarten und Nashorngarnelen auf. Tiere mit diesen Symptomen sterben meist innerhalb kürzester Zeit. Tiere die über Nacht sterben und von gesunden Tieren als Futter angesehen werden, bekommen kurz darauf die gleichen Symptome.
Diese Krankheit wird durch Myxosporidien hervorgerufen, die die Garnele regelrecht von innen auffressen. Myxosporidien sind einzellige Parasiten und kommen auch oft bei Fischen vor. Myxosporidien sind sehr hartnäckig und eine effektieve Behandlung ist derzeit noch nicht bekannt. Behandlungsversuche wurden zwar mit verschiedenen Penizillinen aus der Humanmedizin gemacht, was den Krankheitsverlauf bei infizierten Garnelen zwar verlangsamte aber nicht aufhielt.
Auch diese Krankheit wird nur durch Kannibalismus übertragen. Aus diesem Grund sollten verstorbene und alle Tiere mit vorhandenen Symptomen entfernt werden um einen Ausbruch und eine weitere Verbreitung in den Griff zu bekommen.
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