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Auch CqBV und der CGV (Cherax giadricarinatus Virus) gehören mit unter zu den wenigen bereits näher erforscht Viruserkrankungen bei Flusskrebsen, was deren Übertragung angeht. Beide werden wie WSSV ebenso oral übertragen, d.h. wenn man Langusten mit infiziertem Gewebe oder Substanzen füttert an dem Viren haften. Bei einer Infektion mit dem CqBV zeigen sich häufig Wachstumsverzögerung .
Dass CGV führt acht Wochen nach dem die Jungtiere des C. quadricarinatus aus den Eiern geschlüpft sind zu einer Sterblichkeit von bis zu 85%. Es ist daher anzunehmen, dass CGV teilweise für die geringe Überlebensrate von jungen C. quadricarinatus in Becken und die magere Nachzucht in Teichen verantwortlich ist.
Man konnte aber beteits virenfreie C. quadricarinatus Jungtiere züchten, in dem man die Eier von den Weibchen abstreifte, sie inkubierte und in einer Aufzuchtstation, bzw. in sauberem Wasser ausbrütete. Da Krankheitserreger der Schalentiere sich kaum innerhalb des Laichs ausbreiten, ist es anzunehmen, dass Jungtiere die frei von pathogenen Keimen sind, alle Gattungen auf diese Art und Weise produziert werden könnten.
Natürlich wird der Virus nicht nur durch Brutbestände in das Aquakultur-System eingebracht. So kann auch die Wassserzufuhr anderen potenziellen Wirte in der näheren Umgebung (wie beispielsweise von wilden Flusskrebs-Gattungen, andere Schalentieren oder sogar von Insekten, der Erreger übertragen werden, die die Flusskrebse infizieren.
Auch das Verfüttern von infizierten Futter (wie im Fall des WSSV erwähnt), kann zur Ansteckung führen. Die Verwendung von keimfreien Jungtieren, strikte Quarantäne (biologische Sicherheit) und Kontrollen sind effektive Maßnahmen, um virale Krankheiten bei Flusskrebsen in Aquakulturen in den Griff zu bekommen
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