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Im Bereich Larvenkrankheiten werden Krankheiten und Probleme die bei der Zucht, die Eier und Larven betreffen können behandelt. Diese Beispiele zeigen überwiegend Probleme und Krankheiten bei Larven des primitiven Fortpflanzungstyp, können aber genauso beim spezialisierten Fortpflanzungstyp auftreten.
Die meisten Probleme und Krankheiten sind auf eine schlechte und stark belastete Wasserqualität zurückzuführen. Stark belastetes Wasser, Mulm und andere Verschmutzungen können sich im Aufzuchtwasser oder auf dem Bodengrund sammeln und sich auf Eiern und Larven absetzen.
Starke Ansammlung von Schmutz auf den Eiern kann das Schlüpfen beinträchtigen. (Foto 1). Stark belastetes Wasser und Verschmutzung kann potentielle Krankheitsverursacher wie Pilze und saprophytische Protozoen anlocken. Schmutzansammlungen auf den Kiemen können die Atmung der Larven beeinträchtigen, so dass die Tiere im schlimmsten Fall ersticken können. Auf der Körperoberfläche kann sich angesammelter Schmutz (Foto 2, Pfeile) durch das Gewicht die Häutung und das Schwimmen der Larven verzögern und beeinträchtigen.
Anzeichen für allgemein Probleme oder Krankheiten sind Verfärbung der Eier die von der normalen Farbänderung beim Übergang ins Larvenstadium abweicht, durchsichtiges oder trüb weiße Verfärbungen auf Eiern und Larven. Ein langsames Schwimmen der Larven und Tendenz dieser, sich am Beckenboden aufzuhalten so wie Massensterben sind auf Probleme des Wasser oder eine Infektion zurückzuführen. Eine genaue Diagnose kann allerdings nur unter dem Mikroskop gestellt werden.
VorbeugenSiehe allgemeines Thema Wasserqualität.
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