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Bei Apfel- oder Rennschnecken treten vereinzelt "weiße Flecken" auf dem Fuß und dem Mantel auf. Sie erinnern etwas an die Hauttrübung bei Fischen. Die Flecken sind etwas schwammig oder wolkig und nur bei Schnecken mit dunklem Fuß relativ deutlich zu sehen. Die erkrankten Tiere vermitteln den Eindruck, dass es ihnen unangenehm ist den Fuß ganzflächig auf den Boden zu bringen. Er liegt dann in Wellen auf dem Substrat oder er wird umgeschlagen, so dass die Tiere auf einem Streifen der Fußoberseite kriechen.
Symptome Die Tiere bewegen sich insgesamt weniger. Es wird ungewöhnlich viel Schleim abgesondert. Das Gehäuse wächst weiter. Es werden aber weniger Pigmente eingelagert. Die Grundfarbe wird heller und die
Längsbänder werden schmaler und treten weniger deutlich hervor. Die "weißen Flecken", werden vielleicht von Einzellern oder Pilzen verursacht, die in der Körperhöhle leben oder es handelt sich um Parasiten auf der Haut.
Dr. Shrimp´s Wissen Bei der gemeine Schnauzenschnecke wurde nach einer hohen Todesraten ein Befall mit Pilzen aus der Familie der Saprolegnia festgestellt. Die Hyphen der Pilze wuchsen bereits aus dem Gewebe lebender Schnecken womit ausgeschlossen werden kann, dass die Besiedelung erst nach dem Tod der Tiere begann. Es sind schon lange auch Pilzinfektionen bei Garnelen bekannt. In wie weit diese Pilze auch Schnecken befallen können ist bisher nicht geklärt.
Behandlung
Da eine chemische Behandlung nicht möglich ist, kann man der Erkrankung nur durch vitamin- und abwechslungsreiche Nahrung entgegenwirken. Eine Isolation der Tiere ist zu empfehlen. Eine Therapie mit einer Erhöhter der Wassertemperatur auf 30 bis 32° C kann helfen, wenn die Krankheit früh genug erkannt wird und die Tiere noch nicht so stark geschwächt sind.
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