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Krebs besitzen ein Außenskelett, (Exoskelett), dass aus kalkhaltigem Chitin besteht. Die Innenseite weist eine dünne Chitinschicht auf, die die Atmung beziehungsweise den Gasaustausch begünstigt. Das Außenskelett hat zwei Aufgaben:

   1. Den Körper und die innenliegenden Organe und Kiemen zu schützen, z.B vor Angreifern oder Fressfeinden.
   2. Den Körper zu stützen, denn Krebse haben keine Knochen wie Tiere oder Menschen die den Körper aufrecht halten.

Das Außenskelett besteht zum größten Teil aus Kalziumkarbonat (Kalk), Arthropodin (Eiweis) und Chitin (Mahrfachzucker). Chitin und Arthropodin liefern Festigkeit, Biegsamkeit und Wasserundurchlässigkeit. Kalk wird zur Aushärtung des Panzers benötigt. Desweiteren wird das Außenskelett in drei Teile gegliedert:

   1. Kopf (Cephalon)
   2. Brust ( Thorax)
   3. Hinterleib (Pleon oder Abdomen)

Insgesamt wird der Körper in drei Körperabschnitte und in 19 Segmente gegliedert. Verbunden sind diese Segmente durch eine elastische Membran. Die Segmente des Kopfes sind in der Regel so stark miteinander verschmolzen, dass man sie kaum voneinander abgrenzen kann.

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Die größten Gliedmaßen der Krebse sind Ihre Scheren. Diese werden zum kämpfen und zum zupacken benutzt. Jedoch ist hier nur der innenliegende Teil der Schere beweglich. Damit dieser geöffnet und geschlossen werden kann, befindet sich im äußeren Teil, an der Außenseite ein starker Schließmuskel, sowie an der Innenseite ein schwächerer Schließmuskel. Die darauffolgenden vier Beinpaare dienen vor allem der Fortbewegung.

Die zweiten, längeren Antennen sind Fühler mit denen der Flußkrebs seine Umgebung abtastet. Das erste, kürzere Antennenpaar trägt Sinneszellen zum Schmecken. An der Basis sitzen dort mit Chitin ausgekleidete Gruben die mit viele kleine Sinneshärchen ausgestattet sind und Sandkörnchen enthalten die als Gleichgewichtsorgane (Statocyste) dienen. Das Tier sammelt Sandkörnchen aus der Umgebung auf und steckt sie in die Gruben. Kommt er aus dem Gleichgewicht, so rollen die Steinchen zur Seite und reizen die Sinneshärchen. Das kann er spühren und gleicht seinen Zustand mit den Beinen wieder aus.

Zur Nahrungsaufnahme dienen so genannte Mundwerkzeuge. Als Mundwerkzeuge werden im Allgemeinen Strukturen bezeichnet, welche zur Nahrungsaufnahme dienen. Dabei handelt es sich vor allem um speziell ausgebildete Extremitäten, sowie Chitinausbildungen des Kopfes. Diese befinden sich unterhalb der Antennen am vorderen Teil des Cephalothorax.

Im Hinterleib befindet sich die Muskulatur. Sie stellt den essbaren Teil von Speisekrebsen, wie dem Hummer, dar. Mit diesem sind sie in der Lage, sich bei Gefahr blitzschnell rückwärts zu bewegen um sich in Sicherheit zu bringen. Der Hinterleib besteht aus insgesamt sechs Segmenten. Jedes dieser einzelnen Segmente trägt ein Beinpaar die sich zu Schwimmfüße (Afterfüßchen) entwickelt haben.

Beim amerikanischen und europäischen Flusskrebs sind bei den Männchen die ersten beiden Schwimmfüße zu Begattungsorganen (Gonopden) umgebildet, beim Weibchen ist das erste verkümmert oder reduziert.
Das letzte Schwimmbeinpaar (Uropoden) ist zu Flossen umgewandelt und bildet mit dem Telson zusammen den Schwanzfächer.

 
 

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