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Zur Abwechslung im Futterplan gehört auch Lebend- und Frostfutter wie Mysis,
Artemia, Mückenlarven, Wasserasseln ect. welche eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Ernährung unserer Wirbellosen Tiere spielen.
Denn diese enthalten Ecdyson, ein Häutungshormon, dass für die Häutung zuständig ist, dass Garnelen und Krebse nicht selbst produzieren können. Daher muss dies oder seine Vorläufersubstanz Cholesterol über die Nahrung mit aufgenommen werden. Ecdyson ist ein Steroid und wird aus Cholesterol gebildet. Ecdyson reguliert die Larvenhäutung und die Metamorphose. Ecdysteroide sind im
erwachsenen Tier auch an der sexuellen Reifung und an
Fortpflanzungsvorgängen beteiligt.
Als Lieferant von Ecdyson eignen sich besonders Wasserflöhe, Artemia, Mysis und Mückenlarven. Weiterhin enthalten sie panzenaufbauende Stoffe wie Eisen,
Calcium, Kalium, Magnesium und andere, die bei der Bildung des neuen
und der Aushärtung des alten Panzer eine wichtige Rolle spielen. Als Mückenlarven eignen sich am besten rote
Mückenlarven, diese sinken im Gegensatz zu schwarzen oder weißen zu
Boden und werden von den Garnelen und Krebsen restlos erwischt.
Schwarze und weiße Mückenlarven haben den Nachteil, dass diese im Wasser
schwimmen und somit nicht restlos gefressen werden. Eine
Delikatesse für Flusskrebse sind z.B. auch Regenwürmer. Besonders
interessant ist hier der Kampf zweier Flusskrebse um einen Regenwurm zu
beobachten.
Bitte beachten
Beim Lebendfutter sollte man darauf achten, dass dies stets frisch und lebend ist und nicht aus belasteten
Gewässern stammt. Lebend- und Frostfutter sollte man auch nur in Maßen nicht in
Massen füttern, da dies sehr Proteinreich ist und zu einem zu schnellen
Wachstumsschub führen kann, was wiederrum zu Häutungsproblemen führt.
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