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Laub & Kraut |
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Das Blatt des Seemandelbaumes eignet sich sehr gut zur Ernährung und Krankheitsvorbeugung.
Garnelen und Krebse lieben Laub. Gut für die Haltung hat sich das
Seemandelbaumblatt bewährt. Neben ihrer bakterienhemmenden Wirkung
bieten sie auch noch einen dekorativen Anblick in einem naturnah
eingerichteten Becken. Die Tiere halten sich dort sehr gerne auf, grasen
es ab und verwenden es als Futter. Jedoch eignen sich nur getrocknete Blätter des Seemandelbaums für den Einsatz im Aquarium.
Der pH-Wert wird nur sehr leicht gesenkt, der Gesamtsalzgehalt (Leitwert) geringfügig erhöht. Das Wasser bekommt nach einiger Zeit einen schönen bernsteinfarbenen Ton, bleibt dabei aber glasklar.
Die Wirkstoffe der Blätter (u.a. Gerbstoffe) haben eine mild
desinfizierende und fungizide Wirkung. Dementsprechend kann man sie
z.B. vorbeugend gegen Pilzbefall, vor allem gegen Wasserschimmel oder
die Rostfleckenkrankheit einsetzen. In seiner Heimat wird der Sud der Blätter auch bei Menschen zur Behandlung von Koliken und Übelkeit eingesetzt.
Anwendung: 2 - 3 Blätter auf 100 l Wasser. Einfach ins Aquarium legen. Nach 1 - 2 Tagen haben sich die Blätter mit Wasser voll gesaugt und gehen unter.
Auch das Brennesselkraut, Urtica dioica kann sehr gut zur Unterstützung des Immunsystems bei Wirbellosen eingesetzt werden.
Diese Brennessel kommt aus Ungarn und ist gehackt oder als Pulver erhältlich. Man sollte aber darauf achten, dass man Urticia dioica verfüttert. Denn nur in U. dioica kommt zu 0,03 bis 1,6 % Kaffeoyläpfelsäure vor das in kleine Mengen Acetylcholin, Serotonin und Leukotriene (Ameisensäure) enthält. Einige dieser Stoffe wirken entzündungshemmend, außerdem kommt es zur vermehrten Produktion von Sexualhormonen, und daher zu einer gesteigerten Fortpflanzungsbereitschaft, bei Garnelen.
Anwendung: Brennesselkraut kurz in Wasser einweichen und dann auf die Aquariumoberfläche streuen. Das Brennesselkraut sollt man 2-3 mal pro Woche zur Unterstützung verfüttern.
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