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Krebse mit Garnelen
Auch eine
Vergesellschaftung mit verschiedenen Cherax Arten klappt meist
problemlos. Normalerweise sind Garnelen viel schneller und wendiger als
die Krebse mit ihren globigen Scheren. Vielmehr ergänzen sich
beide Arten sehr gut miteinander, da die feinen Nahrungsreste die von
den Krebsen beim Fressen abfallen, von den Garnelen als Putzkolonne
sofort vertilgt werden. Bei Zwergkrebsen sollte man etwas
vorsichtiger sein. Hier hängt es wohl vom Verhalten der einzelnen
Zwergkrebse ab. Wie bei
uns Menschen gibt es auch bei den Zwegkrebsen aggressive und friedliche
Exemplare und somit unterschiedliche Aussagen. Bei dem einen
Aquarianer klappt eine Vergesellschaftung problemlos, beim anderen
wiederrum nicht. So oder so können Zwergkrebse unvorsichtige oder
geschwächte Garnelen, beispielsweise nach einer Häutung, als
Nahrungsquelle betrachten. In einem großen, versteckreich
eingerichteten Aquarium mit genügend Bepflanzung ist eine
Vergesellschaftung aber durchaus möglich. Von
einer Vergesellschaftung mit Sumpfkrebsen dar Arten Procambarus ist
auch vorsicht geboten, da diese meist alles mögliche als Nahrung
betrachten und auch vor Aquarienpflanzen keinen halt machen. Auch
sollte man auf keinen Fall Großarmgarnelen mit Krebsen
vergesellschaften, da die Flusskrebse nach einer Häutung, den Großarmgarnelen eine große Angrifsfläche bieten und diese attackieren. Auch von einer Vergesellschaftung mit Fächergarnelen ist abzuraten, da diese zu langsam sind um einen Angriff zu entkommen und meist böse Verletzungen oder Quetschungen erleiten, welche unweigerlich zum Tot führen.
Krebse mit Krebse
Krebse mit Krebse zu vergesellschaften birgt immer ein Risiko. Denn oft dominiert eine Art über die andere, die meist dann nicht überlebt. Auch auf eine Vergesellschaftung von nordamerikansichen Arten (Procambarus) mit andern Krebsarten, sollte schon alleine wegen der Krebspest (siehe Kapitel Krankheiten) verzichtet werden. Möglich ist eine Vergesellschaftung verschiedener Cherax Arten. Hier ist dann darauf zu achten
dass genügend Freiraum, Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Krebse mit Fischen
Von einer Vergesellschaftung mit Sumpfkrebsen der Arten Procambarus ist abzuraten, da diese meist alles mögliche als Nahrung
betrachten und mit Ihren Scheren gelegentlich mal den ein oder anderen Fisch aus dem freien Wasser greifen und auch vor Aquarienpflanzen keinen halt machen. Vor allem Bodenlebende Fische oder Fische die nachts nähe des Boden schlafen sind hier besonders gefährdet. Eine Vergesellschaftungen Von Zwergkrebsen oder Cherax Arten mit Fischen
ist in manchen Fällen problemlos möglich, wenn einige Punkte beachtet
werden. Gesunde Fische werden von Cherax Arten meist ignoriert und auch nicht weiter beachtet. Ist ein Fisch jedoch geschwächt, krank oder kurz vor dem sterben wird er jedoch gerne vom Krebs verzehrt. Kleine Fische wie Neons, Platys, Guppys oder Rasboras Arten können problemlos mit Cherax Arten vergesellschaftet werden. Diese sind zu flink damit die Krebse sie nicht mit ihren schweren Scheren erwischen. Auch Ancistrusarten werden verschont. Große Fische und Kerebse birgt für beide Seiten eine Gefahr. Große Fische bieten Krebsen eine größere Angrifsfläche während Barsche Krebse wiederrum nach einer Häutung schwer verletzen können.
Bei Zwergflusskrebsen ist darauf zu achten nicht mit Fischen die lange Flossen haben, wie Gupays oder Skalare zusammen zu halten. Die kleine Krebse vergreifen sich gerne an den Flossen und zerrupfen diese. Auch sollte man darauf achten das die Zwergflusskrebse nicht von zu großen Fischen als Futter angesehen werden. Mit kleinen Fischen wie bereits oben beschrieben, klappt eine Vergesellschaftung problemlos. Krebse mit Krabben und Schnecken
Hierzu gibt es auch unterschiedliche Aussagen, von verschiedenen Haltern. Da Flusskrebse und Krabben jedoch in natürlichen Biotopen nie zusammen vorkommen ist von einer
Haltung Krebse und Krabben grundsätzlich abzuraten. Zum
einen
benötigen die meisten Krabben, bis auf einige Ausnahmen einen
Landteil, zum anderen können Krabben blitzschnell zugreifen sobald sich ein Krebs häutet. Schnecken liegen auf dem Speiseplan von Flusskrebsen. Auch große Schnecken wie z.B. die Apfelschnecke kann mit ihren mächtigen Scheren problemlos geknackt und mit ihren
Greifarmen aus deren Gehäuse gezogen werden. Sollten Krebse also nicht zur Schneckenbekämpfung eingesetzt werden ist von einer Vergesellschaftung also abzuraten.
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