Garnelenbiotope Drucken E-Mail

Viele Aquarianer haben meist falsche Vorstellungen von der Beschaffenheit vieler Herkunftsbiotope unserer Wirbellosen. Meist herschen unter Wasser Sandbänke und Totholzbestände während der Trocken- und Regenzeit manchmal ganze Uferabschnitte überflutet werden. Bäume und Wurzeln werden mitgerissen und lagern sich bei sinkenden Wasserständen wieder ab, welche dann hervorragenden Unterschlupf und Laichplätze bieten. Auch müssen die Wasserbewohner während der Trockenzeit mit extremen Lebensbedingungen, wie Sauerstoffmangel, hohe Wassertemperaturen, hohe Belastungen des Wasser durch Fallaub usw. zurecht kommen.

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In Amazonasgebieten kommen vor allem Garnelen aus der Familie Palaemonidae wie die Amazonas Grasgarnele Palaemonetas ivonicus vor.  Auch die Amazonas Laubgarnele, Eurhynchus amazoniensis, ist vom Amazonas über Brasilien bis hin nach Guyana anzutreffen. Im Amazonas leben Garnelen bei warmen Wassertemperaturen von 25-31°C und einem pH-Wert von 4,0-6,5

Potimirim brasiliana in ihrem natürlichen Biotop in Brasilien. Auch verschiedene Großarmgarnelen wie Macrobrachium hetorochirus oder Macrobrachium brasiliensis leben in Brasilien bei schwankenden pH-Werten zwischen 5,5 und 8,5 In Gumpen unterhalb von kleinen Wasserfällen lebet die Art Macrobrachium americanum. Sie erreicht dort eine Größe von 25 cm.

Sri Lanka. Während der Regenzeit sind die Flüsse reißend, schlammig und gefährlich für seine Bewohner. Das Pantanal ist das größte zusammenhängende Feuchtgebiet der Welt. Die Region zwischen Brasilien, Bolivien und Paraguay gilt als extrem artenreich.Vor allem verscheidene Palaemon Arten, wie Palaemon pandanal, sind hier weit verbreitet. Auch in unseren heimischen Flüssen sind Garnelen wie z.B. Atyaephyra desmaresti  oder die Donau Schwebegarnele zu finden.

 Aus den Sulawesi-Seen stammen die seit kurzem neu eigeführten Sulawsi-Garnelen, Kardinal- und Harlequingarnele. Fluss in Thailand. Hier ist Caridina propinqua und Caridina peninsularis oder Caridina gracillima verbreitet. Vor allem Fächergarnelen wie Atyopsis moluccensis, finden sich in schnellfliesenden, sauerstoffreichen und klaren Gewässern in Asien, wie hier abgebildet. Die Art Caridina fernandio ist in Fließgewässern in Sri Lanka anzutreffen. Auch dieses Garnelenbiotop weist eine leichte Strömung auf.
 

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