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Herstellen von Dauerpräparaten

Verstorbene Garnelen, oder einzelne Gliedmasen, lassen sich sehr gut zu einem Dauerpräparat verarbeiten. Hierzu haben sich 2 Möglichkeiten bestens bewährt.

Methode 1:
Konservierung in Alkohollösungen: Man kann Garnelen ganz leicht in einer 100% Alkohollösung aufbewaren. Bevor sie aber dort aufbewahrt werden können müssen sie Entwässert werden.

Dazu führt man sie Stufenweise über eine Alkoholreihe ab 20% und überführt sie dann Schrittweise (20, 40, 60 ,80%) in höhere Konzentrationen bis sie zuletzt in reinem 100%tigen Alkohol liegen.

Üblicherweise verwendet man zum Entwässern Ethanol(Ethylalkohol). Ebenso geeignet sind aber auch die Preiswerteren Alkohole n-Propanol (Prophylalkohol)  oder i-Propanol (Isoprophylalkohol). Für die meisten Zwecke genügt es, anstelle von Ethanol bis zum 100%igen Isoprepanol auch ganz normalen Brennspiritus zu verwenden.

Am besten bewahrt man die Garnelen in gut verschließbaren Glasbehälter auf. Nachteil ist allerdings das kurz nach einlegen in die 100% Alkohollösung die Garnelen ihr natürliche Farbe verlieren.

Methode 2:
Mazaration von Chitinteilen

Unter Mazaration oder Mazarieren versteht man generell die Zerlegung eines Gewebes oder Zellverbandes in seine Einzelteile. Neben der häufig angewandten Entfernung der Weichteile von Anthropoden, lässt sich das ursprünglich entwickelte Mazarationsverfahren mit Diethylentiamin nach Krauter, vorteilhaft auch zur Präparation von Insekten oder anderen kleineren Wirbellosen einsetzen.

Arbeitsschritte
  1. Körperteil (Kopf, Thorax, Abdomen, Extremitäten) oder komplette verstorbene Garnele aus in bereits eingelegte Alkohollösung entnehmen oder frisch in ein Glas geben und dies etwa 1-2cm hoch mit unverdünntem Diethylentriamin füllen.
  2. Flüssigkeit vorsichtig bis zum Sieden erhitzen
  3. Je nach größe des zu Mazarirenden Objekt 15-60 sec. Sieden und erkalten lassen
  4. In destiliertem H²O mehrfach auswaschen
  5. Anschließend entweder über mehrstufige Alkoholreihe, siehe oben, entwässern und in Kunstharz einschließen oder die Mazerierten Teile in wasserlösliche Einschlussmedien z.B Glyceringelantine, zu Dauerpräparate verarbeiten.
 

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