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Die Krebstiere stellen mit weltweit knapp 42.000 Arten eine sehr große
Gruppe dar, die als Unterstamm der Gliederfüßer, lat. Athropoda,
geführt wird. Alle Arthropoden haben eine gehärtete äußere Schale, genannt Epidermis (aus Calciumcarbonat). Unsere Garnelen und Flusskrebse gehören zum Unterstamm der Krebstiere. Krebstiere unterscheiden sich von den anderen Arthropoden durch ihre
zwei Paar von Antennen - ein äußeres Paar genannte Antennen, und eine
inneres kürzeres Paar Namens Antennules. Ursprünglich
befand sich in jedem Segment (Körperabschnitt) ein Fußpaar. Diese haben
sich aber im Laufe der Evolution der einzelnen Gruppen (Tagmatas) und
ihrer Lebensweise so angepasst das diese heute meist nicht mehr als
solche erkennbar sind. Charakteristisch für Gliederfüßer ist ihre äußere Segmentierung. Verbunden sind diese Segmente durch eine
elastische Membran. Die einzelnen Segmente sind der Kopf und der Rumpf
aus Thorax und Abdomen. Der Thorax besteht bei Insekten aus 3
bei Decapoden aus 8 Segmenten (Körperteilen). Das Abdomen besteht bei
beiden jeweils aus 6 Segmenten. Ihre aufeinanderfolgenden
Körperabschnitte sind je Gruppe unterschiedlich, innerhalb der Gruppe
(Tagmata) aber gleich. Die wasserbewohnenden Tiere atmen durch
Kiemen die Landbewohnenden durch Lungen oder Tracheen. Einzigartig bei
Wirbellosen sind ihre Gehörorgane! Unter Wirbellose versteht man im
Allgemeinen Tiere die keine Wirbel besitzen. Zu ihnen zählen 96% aller
bekannten Tierarten, darunter auch unsere Zwerggarnelen.
Dr. Shrimp´s Wissen Wirbellose sind im Gegensatz zum Begriff Wirbeltiere (Cordata) kein systematisches Taxon. Das heißt es gibt keine systematische Tiergruppe
"Wirbellose". Wirbellose bezieht sich auf ein Merkmal und nicht auf die
in der Systematik entscheidenden Verwandtschaftsverhältnisse.
Der Unterstamm Crustacea (von lat. crusta = Rinde,
Kruste, Schale) umfasst die Krebstiere oder Krustentiere. Dazu gehören
nicht nur die bekannten Flusskrebse, Hummer, Krabben und unsere
Zwerggarnelen, sondern auch Asseln, Wasserflöhe und Seepocken. Die
überwiegende Mehrzahl der Crustacea lebt im Wasser, marin (im
Salzwasser) oder limnisch (im Süßwasser). Sie werden auch oft als
Insekten des Wassers bezeichnet. Einige wenige Formen sind zum
Landleben übergegangen (Asseln, Landkrabben). Krebstiere (Crustacea) gehören aus zoologischer Sicht, bis auf wenige Ausnahmen, zur Ordnung der Zehnfüßer (Decapoda). Ihr Lebensraum und Verbreitungsgebiet ist, sowohl das Süß- als auch das Salzwasser. Unter den Zehnfüßer sind zwei Unterordnungen zusammengefasst. Die Unterordnung der Garnelen (Natantia) und die Unterordnung der Panzerkrebse bzw. Ritterkrebse (Reptantia). Der zoologische Begriff Natantia bedeutet, die "Schwimmenden". Dies deutet schon darauf hin, dass sie, im Vergleich zu den Panzerkrebsen bessere Schwimmer sind. Doch befinden sie sich teilweise auch oft auf dem Meeresgrund, um sich vor Fressfeinden in den Sand einzugraben, oder sich laufend auf ihren Schreitbeinen fort zu bewegen. Panzerkrebse und Garnelen kommen auf der ganzen Welt vor. Hier leben Sie in langsam fließenden Flüssen, in Teichen, Seen oder Sumpfgebieten. Dort bevorzugt auf dem Grund unter Steinen und in Wasserpflanzen versteckt oder graben sich Höhlen, die auch in der höheren Umgebung von Teichen und Flüssen, außerhalb des Wassers liegen können.
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