Diagnosestellung | Krankheiten bei Garnelen
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Diagnosestellung |
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Das größte Problem bei der Erkennung und Diagnosestellung von
Krankheiten bei Garnelen besteht darin, dass man ihnen eine Krankheit
kaum anmerkt und erst bemerkt das was nicht in Ordnung ist wenn die
Tiere apathisch sind oder geschwächt am Boden liegen. Wie aber stellt man die richtige Diagnose in so einem Fall?
Man unterscheidet Krankheiten in akute Erkrankungen und chronische Erkrankungen.
Akute Erkrankungen
liegen vor, wenn alle oder die größte Anzahl der Garnelen innerhalb weniger Stunden z.B nach einem Wasserwechsel, Anwendung eines Pflanzendüngers oder Zukauf neuer Pflanzen, innerhalb kürzester Zeit sterben. Diese Symptome treten im Allgemeinen bei mehreren Arten auf und lassen sich eher am Verhalten der Tiere als an äußeren Symptomen erkennen. All diese Faktoren weisen meist entweder auf ein Problem der Wasserqualität wie Vergiftungen oder Sauerstoffmangel hin.
Chronische Erkrankungen
zeigen sich über längeren Zeitraum. Symptome wie verfärbungen am Panzer, den Kiemen oder Verluste können langsam über mehrere Tage oder Wochen auftreten und sind meist auch nur auf eine einzige Art oder eine Gruppe beschränkt, während andere Garnelen nicht betroffen sein müssen. So ein Krankheitsverlauf läßt auf eine Infektionskrankheit oder auf einen Parasitenbefall schließen. Im Normalfall werden aber nur wenige Tiere zur selben Zeit, sondern nach und nach von solchen Erkrankungen betroffen. Die Ursache eines Krankheitsausbruches selbst kann auch von ungeeigneten Haltungsbedingungen stammen.
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