Probleme bei der Aufzucht durch:


Verlust der Eier

Durch einen Pilz befallene Eier, hier Achlya, werden vom Weibchen abgestoßen.
Durch einen Pilz befallene Eier, hier Achlya, werden vom Weibchen abgestoßen.

Manchmal werden die Eier von tragenden Weibchen eins nach dem anderen abgeworfen. Die Ursache hierfür können Stress, verpilzte, durch Parasiten befallene oder unbefruchtete Eier sein.

 

Wie kommt es zu unbefruchteten Eiern?


Mikroskopische Aufnahme eines befruchteten Eies von Neocaridina palmata. Deutlich sind bereits die Augen und Organe der angehenden Larven zu erkennen.
Mikroskopische Aufnahme eines befruchteten Eies von Neocaridina palmata. Deutlich sind bereits die Augen und Organe der angehenden Larven zu erkennen.

Es wird vermutet, dass durch Phero- mone von anderen Garnelenarten, die man gemeinsam hält, die eigenen Pheromonbotschaf- ten der Weibchen überlagert werden, so dass die Männchen die  

paarungsbereiten Weibchen nicht finden können und die Eier somit unbefruchtet bleiben. Aber auch andere Probleme mit denen das Weibchen nicht so einfach klar kommt, wie ständige Attacken durch Mitbewohner, falsche Wasserwerte oder zu große Wasserwechsel (70 % oder mehr) könnten eine Ursache sein. Es kommt zwar auch im Normalfall zu Verlusten einzelner Eier, da einige den Halt verlieren, aber drei Viertel der Gesamtzahl sollten mindestens am Weibchen bleiben, sonst stimmt etwas nicht.

Wenn man Tiere zwecks Zucht separieren möchte, sollte man sehr behutsam vorgehen und  sie  nach  Möglichkeit  mit  dem gewohnten

Wasser aus dem Aquarium umquartieren. Stress kann ebenso wie eine frühzeitige Häutung zum  Verlust der Eier führen, wobei das Weibchen sie dann alle auf einmal verliert. In stark belastetem Wasser können sich Mulm und andere Verschmutzungen im Aufzuchtwasser oder auf dem Bodengrund sammeln und sich auf den Eiern absetzen. Eine erhebliche Schmutzansammlung auf  den  Eiern  kann  das

Schmutzansammlungen auf den Eiern oder Pilzsporen, können das Schlüpfen enorm beinträchtigen.
Schmutzansammlungen auf den Eiern oder Pilzsporen, können das Schlüpfen enorm beinträchtigen.

Schlüpfen enorm be- einträchtigen. Stark belastetes Wasser und Verschmutzung können potenzielle Krankheitsverur-

sacher wie saprophy-tische Protozoen, tie- rische Einzeller sowie Pilze und Algen anlocken, die sich von den Bakterien an faulenden Stoffen oder direkt davon ernähren, was wiederum das Weibchen zu einem Abwerfen der Eier bewegen kann.

 

Vorbeugung


Überprüfen Sie die Wasserqualität auf alle wichtigen Wasserwerte wie Nitrit, Nitrat, Ammoniak und Phosphat. Vermeiden Sie Stress. Abhilfe verschafft die Verbesserung der Wasserqualität und ein wöchentlicher Teilwas- serwechsel mit Zugabe eines handelsüblichen Wasseraufbereiters für Wirbellose, beispiels- weise AT Nano-Guard oder AT Nano-Life.




Kommentar schreiben

Kommentare: 0