Vergiftungen


Vergiftungen durch Aquarienpflanzen

Vorsicht mit Rückstände von Dünge- oder Schädlingsbekämpfungsmitteln bei neu gekauften Pflanzen!!! Foto: Christian Gissing
Vorsicht mit Rückstände von Dünge- oder Schädlingsbekämpfungsmitteln bei neu gekauften Pflanzen!!! Foto: Christian Gissing

Vor allem in Aquarien mit kühleren Wasser- temperaturen, wie sie ja viele Crustaceen bevorzugen, haben sich Carolina-Haarnixe (Cabomba caroliniana), Nixkraut (Najas guadalupensis), Wasserpest (Elodea densa), Hornkraut (Ceratophyllumdemersum) und die verschiedenen Wuchsformen des Javafarns (Microsorum pteropus) bestens bewährt. Doch es können nach dem Einsetzen neu erworbener Aquarienpflanzen in ein Aquarium erhebliche Probleme auftreten. Immer wieder wird von Schwierigkeiten und Massensterben nach dem Zukauf und Einsetzen von Aquarienpflanzen in ein bereits gut laufendes Garnelen- oder Krebsaquarium berichtet.

Manche Aquarienpflanzen enthalten Rückstände von Düngern oder Schädlingsbekämpfungsmit- teln, da in den Großgärtnereien oftmals mit Pestiziden gegen Schädlinge wie Schnecken oder Läuse vorgegangen wird. Werden solche Pflanzen nach dem Kauf zuhause ins Aquarium gepflanzt, so lösen sich die Rückstände der Dünge- oder Schädlingsbekämpfungsmittel und gelangen in das Wasser. Diese verursachen bei Fischen zwar meist keinen unmittelbaren Schaden, können aber schon in geringen Konzentrationen für Garnelen oder Krebse zum Verhängnis werden.
Berichte von mehreren vereinzelten Verlusten, apathischem Verhalten oder Massensterben von

Garnelen und Krebsen kurz nach Einsetzen neuer Pflanzen sind leider keine Seltenheit. Deshalb sollte man Aquarienpflanzen, die in ein Garnelenaquarium eingebracht werden sollen, vorher mindestens drei bis fünf Tage wässern und alle Nährböden und Substrate wie Steinwolle gründlich von den Pflanzenwurzeln entfernen. Zur Entgiftung und Eingewöhnung stellt man die Pflanzen in  ein kleines  Aquarium

AT Nano-Life entfernt schädliche Stoffe wie Kupfer, Pestizide, Me- dikamentenrückstände, Chlor und andere Schwermetalle auf natürliche Basis
AT Nano-Life entfernt schädliche Stoffe wie Kupfer, Pestizide, Me- dikamentenrückstände, Chlor und andere Schwermetalle auf natürliche Basis

oder einen Eimer mit Wasser, am besten mit Wasser vom Wasser- wechsel aus dem Aqua- rium, und lässt sie einige Tage darin stehen. Um die giftigen Stoffe zu entfer- nen, sollte man zusätzlich einen guten Wasseraufbe -reiter zugeben und das Wasser im Eimer täglich erneuern. Nach den Wässerungszeiten werden die Pflanzen nochmals unter fließendem Wasser abgespült und können anschließend in das Aquarium eingesetzt werden. Nach dem Einpflanzen in das Aquarium empfiehlt es sich, das Verhalten der Garnelen noch einige Tage besonders im Auge zu behalten.




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Kommentare: 3
  • #1

    Paul (Dienstag, 01 März 2016 23:40)

    Hallo,
    gibt es einen Nachweis für Pestizide im Aquarienwasser?
    Inwieweit kann man zusätzlich zu AT Nano life noch Aktivkohle verwenden um die Pestizide zu entfernen?
    Vielen Dank für die Hilfe.

  • #2

    Nano Aquarianer (Mittwoch, 29 März 2017 03:32)

    Wasserpflanzen mehrere Tage wässern, bevor sie ins Garnelenbecken kommen - ein wichtiger Hinweis! Überhaupt eine großartige Website - total spezielles Thema, aber dazu alles Wissenswerte.

  • #3

    Anna (Freitag, 30 Juni 2017 08:48)

    Genau das is mein Problem neuepfanlanzen extra 2 Stunden ins Wasser dnnn ins aquwa Abends nelen rein 36 Stunden später nelen sind komisch drauf ich hoff das sie sich nach ca 70 Prozent ww erholen .ein paar raffen auch nach 10 min schon wieder auf. :(